Seminarnummer: 3.5.63

Die Insolvenzanfechtung

Darstellung relevanter Insolvenzanfechtungsfälle mit theoretischer Grundlagenvermittlung

In Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz

Termine:

11.02.2019, Boppard

buchbar


Zielgruppe:

Sachbearbeiter/innen von Insolvenzverfahren bzw. Verwaltungsvollstreckung; Kassenmitarbeiter/innen, welche mit der Vereinnahmung von Zahlungen oder der Erklärung von Aufrechnungen zu tun haben; Sachbearbeiter/innen bei den veranlagenden oder für Billigkeitsmaßnahmen (insbes. Stundung) zuständigen Stellen, weil gerade gewährte Stundungen später potentiell als Insolvenzanfechtungsfall denkbar sind. Entscheider, Budgetverantwortliche und ggf. Controller (im Hinblick auf teils mögliche bzw. ggf. sinnvolle Wertberichtigungen zum Jahresabschluss).

Seminarziel:

Das Seminar greift die zunehmenden Fälle erklärter Insolvenzanfechtungen auf. Aufgrund der maßgeblich zum 1. Juli 2014 wirksam gewordenen zweiten Reformstufe zum Insolvenzrecht wird seither auch zu Verbraucherinsolvenzverfahren ein Insolvenzverwalter bestellt. Diesem fällt, anders als zuvor dem Treuhänder, dabei ebenso die Hauptaufgabe der Durchsetzung von Insolvenzanfechtungstatbeständen zu.
Das Seminar soll zunächst einen Überblick über die verschiedenen Insolvenzanfechtungstatbestände vermitteln. Sodann sollen die gerade für die Verwaltungsvollstreckung praktisch relevanten Insolvenzanfechtungstatbestände genauer vorgestellt werden. Praktische Empfehlungen mit einzelnen Handlungsempfehlungen werden gegeben, insbesondere zur Zurückweisung vereinzelter Insolvenzanfechtungserklärungen (bspw. wenn auf dingliche Rechte geleistet wurde), Fallstricke bei Stundungen etc.
Sofern zum Seminarende hin ausreichend Zeit verbleibt, werden zudem Denkanstöße zur evtl. eingeschränkt denkbaren Bildung von Rückstellungen für erwartbare, aber noch nicht konkret erklärte Insolvenzanfechtungen gegeben, welche - in eingeschränktem Maße - eine völlig neue Perspektive zur Ergebnissteuerung bzw. der Finanzmittelbelastung bieten mögen.

Seminarinhalte:

In der gebotenen Kürze werden allgemeine Ausführungen zu Insolvenzverfahren gemacht (zur Wiederholung/Auffrischung). Darauf aufbauend erfolgen dann konkretere Betrachtungen der Insolvenanzfechtungsthematik.
Eingangs werden die allgemeinen Voraussetzungen der Insolvenzanfechtung begutachtet. Es folgt ein Überblick über die spezifischen Insolvenzanfechtungstatbestände.
Sodann werden die praktisch im Rahmen der Verwaltungsvollstreckung häufiger relevanten Insolvenzanfechtungstatbestände eingehend behandelt. Dazu werden Beispielfälle wie Vermeidungs-/Lösungshinweise gegeben.
Die gesetzlichen Änderungen gerade zum Insolvenzanfechtungsrecht werden im Seminar aktuell dargestellt - mit Hervorhebung absehbarer Konsequenzen für die Verwaltungspraxis.

Methodik:

Folienvortrag mit Beispielfällen

Hinweis:

Spezifische Themen können behandelt werden, wenn mindestens 3 Wochen vor Seminarbeginn eine konkrete Anfrage (ggf. optimalerweise mit umfassender Sachverhaltsschilderung) per Email an kosoric@akademie-rlp.de gerichtet wird.

11.02.2019, Boppard
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Dauer:

9.30 Uhr-16.00 Uhr

Gebühr:

Mitglieder Kommunal-Akademie und Landesverwaltung RP:  149,22 €
Sonstige:  188,22 €

Preisangaben inkl. der gesetzlichen MwSt.

Anmeldeschluss:

1 Monat vor Seminarbeginn

AP für Landesbedienstete:

Frau Marianne Dietz

bts-fortbildung@hoev-rlp.de Telefon 02651/983-198

Frau Daniela Breitbach

bts-fortbildung@hoev-rlp.de Telefon 02651/983-239
Ein Seminar, das mir sehr viel für meine praktische Arbeit gebracht hat. Trotz der vielen Informationen hat es der Referent geschafft, das Seminar sehr kurzweilig zu gestalten.

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